1 Cent
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Die Erdkugel auf den 1-Cent-Münzen zeigt die europäische Union umgeben von der Welt. Auf dem Globus erscheint der Kontinent als Teil eines Ganzen. |
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Belgien
König Albert II (geb. 1939) Das belgische Staatsoberhaupt bestieg 1993 nach dem Tod seines Bruders Baudouin I den Thron. |
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Deutschland
Eichenlaub Die Eiche war schon im 18. Jahrhundert in Deutschland wegen der Härte des Holzes und des großen Wuchses Symbol des Heldentums. Die kleinen Cents sind in Anlehnung an die bisherigen Pfennig-Münzen entstanden. |
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Finnland
Löwe Das Wappentier Finnlands wurde lange Zeit auch als Motiv auf finnischen Münzen verwendet. Der König der Tiere hält in der Rechten ein "europäisches" Schwert. |
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Frankreich
Marianne Sinnbild für die Freiheit und Symbol der Nation aus dem 19. Jahrhundert. Das Bildnis soll den Wunsch nach einem starken und stabilen Europa verkörpern. |
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Griechenland
Athener Trireme Das größte seegängige Kriegsschiff der Griechen in der Antike soll die Stärke der alten Demokratie Griechenlands unterstreichen. |
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Irland
Keltische Harfe Die goldene keltische Harfe ist das traditionelle Nationalsymbol Irlands. Es gilt als Sinnbild für die Wurzeln des irischen Volkes. Als Vorbild dient die Brian-Boru-Harfe aus dem Nationalmuseum in Dublin. |
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Italien
Castel de Monte Die "Krone Apuliens" gilt als eines der vollendetsten Bauwerke der Welt und diente unter anderem als Vorbild für die Bibliothek bei der Verfilmung von Umberto Ecos "Im Namen der Rose". |
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Luxemburg
Großherzog Henri (geb. 1955) Der Groherzog aus dem Haus von Luxemburg bestieg im Jahr 2000 den Thron. Die luxemburgische Landesbezeichnung "Letzebuerg" steht wie das Ausgabejahr am unteren Rand. Die 12 Sterne der europäischen Union nehmen rund die Hälfte der Umrandung ein. |
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Monaco
Wappen der Fürstenfamilie Grimaldi Die Fürstenfamilie Grimaldi wurde im 13. Jahrhundert aus Genua vertrieben und siedelte sich in Monaco an. In Italien hatten die Grimaldis zu der Papsttreuen Gruppe der Guelfen gehört, die sich mit den kaisertreuen Gibellinen bekriegten. 1793 annektierte Frankreich Monaco. 1814 wurde es wieder selbständig. 1911 erhielt Monaco eine Verfassung. |
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Niederlande
Königin Beatrix (geb. 1938) Das Profil der niederländischen Königin ist von einer Vielzal von Sternen hinterlegt. Der Sternenkranz der europäischen Union bildet sich aus diesen Sternen heraus. Das Profil wird vom Text "Beatrix, Koningin der Nederlande" umrandet. |
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Österreich
Enzian (Gentiana acaulis) Mit Motiven von geschützten Pflanzen möchte Österreich an die Notwendigkeit des Umweltschutzes erinnern, außerdem symbolisieren sie Österreichs Rolle in der europäischen Umweltpolitik. Die berühmte Kräuterpflanze mit blauen Blüten wächst in den Alpen auf Magerrasen. |
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Portugal
Königliches Siegel von 1134 Die historischen Siegel König Alfonso Henriques (1111-1185) erinnern an den Gründer der portugiesischen Dynastie der Könige Portugals aus dem Hause Burgund. Sie stehen für den Stolz der portugiesischen Nation auf die großen Zeiten in den vergangenen Jahrhunderten und für die Zuversicht auf ein dynamisches Zusammenwachsen Europas. |
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San Marino
Il Montale Bei ihrer 1 Cent-Münze kommen sie Sanmarinesen auf das mittelalterliche Flair ihrer Hauptstadt zurück. Dtie Münze zeigt "Il Montale", einen fünfeckigen Turm, den früher eine gewaltige Mauer mit den Festungen der Stadt verband. Immer wieder mussten sich die Sanmarinesen gegen andere Machthaber verteidigen. An diese Zeit, als San Marino Schutz- und Trutzfestung war, erinnert diese Münze. Heute fühlt sich der Kleinstaat offenbar sicherer - Es gibt keine Wehrpflicht mehr. |
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Spanien
Kathedrale von Santiago de Compostela Neben Rom und Jerusalem die wichtigste Wallfahrtsstätte der Christen. Abgebildet ist die spätbarocke "Obradoiro"- Schaufassade. |
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Vatikan
Papst Johannes Paul II. (geb. 1920) Der Kleinstaat zeigt auf dieser Münze Papst Johannes Paul II. (1920 geboren als Karol Wojtyla in Wadowice bei Krakau). Er war erst Weih-, dann Erzbischof, später Kardinal. 1978 übernahm er als erster Nicht-Italiener nach 455 Jahren das Amt des Papstes. Kurz vor der Euro-Einführung gab es Ärger mit der Eurpopäischen Zentralbank (EZB). Die EZB hatte darauf bestanden, dass keine Kirchenoberhäupter auf den Münzen abgebildet werden. Letztlich überzeugte der Vatikan die EZB aber mit dem Argument, Johannes Paul II. sei ja auch Staatsoberhaupt. |
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