20 Cent
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Die Landkarte auf den 20-Cent-Münzen zeigt die europäische Union als Zusammenschluss individueller Nationen: Die markanten Profile der Länder sind als Relief abgebildet. |
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Belgien
König Albert II (geb. 1939) Das belgische Staatsoberhaupt bestieg 1993 nach dem Tod seines Bruders Baudouin I den Thron. |
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Deutschland
Brandenburger Tor Das 1788-1791 erbaute Wahrzeichen der Stadt Berlin ist ebenso Symbol für die Teilung und Wiedervereinigung Deutschland, als auch Sinnbild für die europäische Einheit. |
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Finnland
Löwe Das Wappentier Finnlands wurde lange Zeit auch als Motiv auf finnischen Münzen verwendet. Der König der Tiere hält in der Rechten ein "europäisches" Schwert. |
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Frankreich
Säerin Das Symbol für die Fruchtbarkeit des Landes durchzieht die gesamte Geschichte des französischen Franc. Auf der 20-Cent-Münze ist die Figur in neuer und moderner Optik abgebildet. |
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Griechenland
Ioannis Kapodistrias (1776-1831) Der Graf gilt als 1. Staatspräsident, der Griechenland nach dem Unabhängigkeitskrieg in die Moderne führte. 1831 fiel er einem Attentat zum Opfer. Die Griechen verehren ihn als einen der führenden Landes- und Europapolitiker. |
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Irland
Keltische Harfe Die goldene keltische Harfe ist das traditionelle Nationalsymbol Irlands. Es gilt als Sinnbild für die Wurzeln des irischen Volkes. Als Vorbild dient die Brian-Boru-Harfe aus dem Nationalmuseum in Dublin. |
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Italien
"Das Symbol" Der Bildhauer Umberto Boccioni (1882-1916) schuf die berühmte Skulptur. Boccioni gehörte zu den Wegbereitern der abstrakten Plastik. |
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Luxemburg
Großherzog Henri (geb. 1955) Der Groherzog aus dem Haus von Luxemburg bestieg im Jahr 2000 den Thron. Die luxemburgische Landesbezeichnung "Letzebuerg" befindet sich am linken Rand. Die 12 Sterne der europäischen Union nehmen 2 Drittel der Umrandung ein. |
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Monaco
Fürstliches Siegel Nur 5.000 der 33.000 Einwohner Monacos sind echte Monegassen, der Rest Franzosen, Italiener und ein paar prominente Deutsche, die Steuern sparen. Der Kleinstaat erhebt nämlich keine Einkommensteuer für Privatpersonen. Das Land finanziert sich vor allem durch Einnahmen aus dem Spielkasino und durch den Verkauf von Briefmarken. |
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Niederlande
Königin Beatrix (geb. 1938) Das Profil der niederländischen Königin ist von einer Vielzal von Sternen hinterlegt. Der Sternenkranz der europäischen Union bildet sich aus diesen Sternen heraus. Das Profil wird vom Text "Beatrix, Koningin der Nederlande" umrandet. |
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Österreich
Schloss Belvedere Das für Prinz Eugen in den Jahren 1714 bis 1723 erbaute Gartenpalais hoch über Wien gehört zu den schönsten Barock-Gemäuern seiner Art. Das Neutralitätsabkommen, das hier am 26. Oktober 1955 unterzeichnet wurde, gab den Österreichern ihre Souveränität zurück. |
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Portugal
Königliches Siegel von 1142 Die historischen Siegel König Alfonso Henriques (1111-1185) erinnern an den Gründer der portugiesischen Dynastie der Könige Portugals aus dem Hause Burgund. Sie stehen für den Stolz der portugiesischen Nation auf die großen Zeiten in den vergangenen Jahrhunderten und für die Zuversicht auf ein dynamisches Zusammenwachsen Europas. |
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San Marino
Der Heilige San Marinus Er gründete am 23. Semptember 301 den Kleinstaat, der mitten in Norditalien liegt. Marinus wird von den Bewohnern als "Libertatis fundator" verehrt, als "Begünder der Freiheit". Die Vorlage für die auf der Münze abgebildete Zeichnung lieferte ein Teil eines Gemäldes des italienischen Malers Giovanni Francesco Guercino aus dem 17. Jahrhundert. |
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Spanien
Miguel de Cervantes (1547-1616) Vater der spanischen Literatur. Sein Werk "Don Quijote", war der erste europäische Roman, der Weltruhm erlangte. |
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Vatikan
Papst Johannes Paul II. (geb. 1920) Der Kleinstaat zeigt auf dieser Münze Papst Johannes Paul II. (1920 geboren als Karol Wojtyla in Wadowice bei Krakau). Er war erst Weih-, dann Erzbischof, später Kardinal. 1978 übernahm er als erster Nicht-Italiener nach 455 Jahren das Amt des Papstes. Kurz vor der Euro-Einführung gab es Ärger mit der Eurpopäischen Zentralbank (EZB). Die EZB hatte darauf bestanden, dass keine Kirchenoberhäupter auf den Münzen abgebildet werden. Letztlich überzeugte der Vatikan die EZB aber mit dem Argument, Johannes Paul II. sei ja auch Staatsoberhaupt. |
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